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"Eurydike hinter den Grenzen"

eurydike.eu


Am 26. & 27. Oktober 2007 in der Gebläsehalle in Esch-Belval (L) _ _

Internationales Musiktheater- und Performance-Projekt

Regie : Marcus Droß
Ausstattung : Sophie Maurer
Musik : Stefan Scheib, Luigi Rossi (“L’Orfeo”, 1647)
Texte : Katharina Bihler
Konzeption : Bihler, Droß, Kemmerer, Peter, Puchinger, Scheib

Eurydike hinter den Grenzen ist eine Produktion von :
pazzaCaglia Opera und Liquid Penguin Ensemble

und Koproduktion mit :
dem Saarländisches Staatstheater Saarbrücken

Eurydike Infotext zum Herunterladen

Es war sein unendlicher Schmerz über den Verlust Eurydikes, dem Orpheus in seinen vollkommenen Gesängen einen unsterblichen Ausdruck verlieh. So wurde Orpheus zur Gründungsfigur, zum Anfang aller Oper, und sein Gesang wie auch sein Schmerz leben dort bis heute fort.

Was der Mythos verschweigt : Hinter der grausamen Grenze, die das liebende Paar auf ewig trennt, eröffnet sich für Eurydike eine zweite, bislang kaum erforschte Klangwelt : das Schattenreich der Oper. Während sich Orpheus in die musikalische Festung zurückzieht, führen die Spuren Eurydikes in eine einzigartige musikalische Landschaft jenseits der Oper.

Diese Welt ist nicht minder geprägt von großer klanglicher Fülle, visueller Vielfalt und dramatischer Intensität, doch sie erstreckt sich ins Grenzenlose, Unüberschaubare, Unvorhersehbare.

„Eurydike hinter den Grenzen“ folgt den antiken wie modernen mythologischen Spuren des Paares in beide musikalische Welten hinein und erzählt mit den Mitteln des frühbarocken und zeitgenössischen Musik- und Performancetheaters von so eigenwilligen wie unerhörten Strategien zur Erschließung neuer Klang- und Handlungsspielräume.

„Eurydike hinter den Grenzen“ überschreitet als Neubearbeitung des Orpheus-Mythos die Grenzen herkömmlicher Interpretationen in vielerlei Hinsicht. Parallel zur barocken L’Orfeo-Vertonung von Luigi Rossi entwickelte der Komponist Stefan Scheib einen gleichberechtigten Part für Eurydike, die sonst hauptsächlich als verlorenes Objekt der orphischen Sehnsucht ihren Auftritt hat. Eurydike tritt nun mit ihrer Stimme, ihrem Ausdruck und ihren Handlungen in einen szenisch-musikalischen Dialog über einen vergleichbaren Schmerz.

In der intensiven Zusammenarbeit des auf frühe Oper spezialisierten Barockensembles pazzaCaglia mit dem Performance-Ensemble Liquid Penguin treffen zwei eigenständige künstlerische Sprachen aufeinander. Das dabei notwendige Überschreiten der Grenzen gängiger musiktheatraler Ausdrucksformen bildet die Basis für eine experimentelle Annäherung an das Thema.

Es sind Elemente aus Oper, Film, Sprechtheater, Lesung, Konzert, Hörspiel und Performance, die unter der Leitung des Düsseldorfer Regisseurs Marcus Droß, dessen Theateransätze weit über Deutschland hinaus Beachtung finden, zu einem so markanten wie multi-materialen Musiktheater zusammenfinden.

mit pazzaCaglia :

  • Ralf Peter (Sopran)
  • Claudia Kemmerer (Mezzosopran)
  • Gerlind Puchinger (Chitarrone)
  • Johannes Loescher (Cello)
  • Koen van der Meer (Cembalo)

    und

    Liquid Penguin Ensemble :
  • Katharina Bihler (Sprache, Gesang)
  • Elodie Brochier (Stimme, Papier-/Objekt-Animation)
  • Stefan Scheib (Kontrabass, Elektronik)
  • Wollie Kaiser (Holzblasinstrumente)
  • Jochen Krämer (Perkussion)


    Info : www.eurydike.eu


    „Eurydike hinter den Grenzen“ wird gefördert von :

Portfolio

Szene "Eurydike" Szene "Eurydike" Szene "Eurydike"

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